Dienstag, April 28, 2009

114) Männer V - Nachtrag

Na schön, ich nehme das "hübsch" im letzten Eintrag zurück, auch wenn es nicht meine Schuld ist, wenn ich von diesem hübschen, weinenden... Schwarm von mir träume. Vielleicht ist er objektiv auch gar nicht "hübsch", ich kann es nicht so gut beurteilen, weil er es innerlich auf alle Fälle ist.
Man beachte also:
innere Schönheit --> verändert äußere Wahrnehmung --> macht schöner
schlechter Charakter --> macht hässlich
Wenn ich also schreibe "jemanden den ich mag und sympathisch finde" ist derjenige schon de facto mal nicht hässlich. Ist doch ganz logisch.
*seufz*

Sonntag, April 26, 2009

113) Männer V

Eine der fiesesten Waffen, die Männer einsetzen können, sind Tränen. Nach einem recht plastischen Traum wachte ich heute gegen halb sieben auf (ja, es ist Sonntag und ja, morgens um halb sieben), blieb dann aber noch ein Weilchen liegen und dachte über weinende Männer nach und wie chancenlos man als Frau in so einer Situation eigentlich ist. Wenn da so ein Kerl, den man eigentlich mag und sehr sympathisch findet, plötzlich anfängt zu weinen... puh, da kann man als Frau doch im Grunde nur drei Dinge tun:
1) den Mann in den Arm zu nehmen
2) auch anfangen zu weinen oder
3) beides gleichzeitig.
In solchen Momenten schwappt dann einfach eine so große Welle Mitgefühls über uns herein, dass wir vollkommen hilflos sind und einfach nicht anderes können. Aber ich finde, das ist eine gute Eigenschaft, selbst wenn es gemein ist von Männern, zu solchen Waffen zu greifen. Man kann einem hübschen weinenden Mann einfach nicht böse sein, oder?

Samstag, April 25, 2009

112) Song XIX



Pohlmann - Mädchen Und Rabauken

Donnerstag, April 23, 2009

111) Intuition I

Heute habe ich meine Intuition mal einem Test unterzogen. Ich war auf der Arbeit (Donnerstagvormittags habe ich eigentlich so gut wie nie eine Pause) und sollte zunächst zwei verschiedene Zielorte anfahren, um Arbeiten dort abzuliefern. Meine Tasche nahm ich, zu Fahrtantritt, erstmal mit ins Auto (Sonnenbrille und Wasserflasche) und los ging es. Anschließend stand ich unten auf dem Parkplatz und überlegte mir: folgt gleich eine weitere Fahrt oder habe ich eine Pause, weil es gerade nichts mehr zu tun gibt? In letzterem Fall würde ich meine Tasche mit hoch in den Aufenthaltsraum nehmen; ginge es gleich weiter, ließe ich sie im Auto.
Mein Kopf sagte mir jetzt, logisch wie er nun mal ist, dass es vermutlich sofort zum nächsten Zielort ginge. Auf dem Tresen standen vorhin immerhin noch jede Menge andere Arbeiten - es sah objektiv so aus, als gäbe es heute Vormittag genug zu tun.
Mein Gefühl aber war da anderer Meinung. Ich horchte noch einmal angestrengt in mich hinein und, aus keinem nachvollziehbaren Grund, hielt meine Intuition es für völlig unmöglich, dass es gleich etwas zu tun gäbe. Felsenfest schien sie davon überzeugt, dass eine Pause folgen würde, wenngleich es keinerlei Anhaltspunkt dafür gab. Allerdings traute ich diesem Gefühl nicht und verließ mich, wie ich eben so bin, zunächst auf meine ratio - ließ deshalb die Tasche im Wagen.
Ein Fehler, wie sich zwei Minuten später herausstellte, denn es gab in der Tat für gut eine Stunde nichts mehr zu tun und ein Buch zum Lesen lag unten in meiner Tasche (natürlich hätte ich es holen können, aber das ist eine andere Geschichte^^).
Natürlich ist eine intuitive Einschätzung noch kein Beweis, dass diese grundlosen Gefühlsentscheidungen zuverlässig sind, weswegen ich in der nächsten Zeit mehrere Test dieser und anderer Art folgen lassen werde. Es wäre doch mal interessant zu erfahren, zu wie viel Prozent man sich auf seine Intuition tatsächlich verlassen kann.

Punktestand:
Intuition 1
Ratio 0

Dienstag, April 21, 2009

110) Ich hasse... VI

Gut, ich gebe es zu: ich gehe schnell. Da ist ja eigentlich auch nichts schlimmes bei, doch scheint es wohl so zu sein, dass ich mit dieser Eigenart momentan nicht gerade im Trend liege - oder ich gebe einfach nur an den falschen Orten. Es ist ja auch nicht so, als würde ich jetzt hasten oder rennen oder gar drängeln. Nicht einmal, wenn ich es wirklich eilig habe, drängle ich, jedoch ist es eine Tatsache: auch wenn ich viel zu viel Zeit habe, gehe ich schnell. Oder zumindest doch zügig und schneller als die meisten anderen. Nicht, dass ich mich nun damit rühmen will, ich wäre die schnellste von allen oder so, aber, wie mir immer wieder auffällt, gibt es in der Tat wenige, die mich, in der Stadt oder an der Uni beispielsweise, gehend überholen. Das Problem ist ja auch nicht, dass ich so schnell gehe. Auch die normalen Geher sind nicht das Problem, da ich ab und an (aufgrund von Müdigkeit oder dergleichen) auch mal normal gehe. Das Problem sind die nervigen Langsamgeher, auch "Schleicher" genannt. Ich verstehe es, wenn man langsam geht, weil man zum Beispiel den Weg nicht genau kennt und nach Straßennamen etc. sucht. Ich verstehe es auch, wenn man durch die Einkaufsstraße von einem Geschäft zum nächsten schlendert, weil man gerade "Shopping" betreibt. Oder dass man langsam geht, weil man ein kleines Kind an der Hand oder einen Kinderwagen vor sich hat. Oder weil man alt ist oder auf Krücken läuft oder irgend so etwas.
Was ich hasse, sind diese Grundlos-Langsamgeher. So Leute, die auf dem Weg von A nach B sind, also ein klares ZIel haben, und trotzdem schleichen/den Weg versperren. Die auch plötzlich mal mitten auf dem überfüllten Bürgersteig stehenbleiben, um etwas in ihrer Tasche zu suchen und/oder die man auch nicht überholen kann, weil sie in diesem Moment einen Schritt zur Seite machen, als hätte sie intuitiv geahnt, dass da ein Schnellgeber gerade zum Überholvorgang ausschert.
So was macht einen doch wahnsinnig! Vielleicht sollte man solchen Leuten einfach mal dezent auf die Schulter tippen und höflich anmerken: "Wissen Sie, schnelleres Gehen verbrennt wesentlich mehr Kalorien. Das ist bewiesen."

Samstag, April 18, 2009

109) Fragwürdiger Spaß mit Singlebörsen IV

Ja, ich habe, trotz eines herben Rückschlags (eigentlich war der gar nicht so herbe, aber ich wollte diese Formulierung gerne mal verwenden ), nicht aufgegeben und bin immer noch angemeldetes Mitglied bei besagter Internet-Singlebörse. Um dort nicht vollkommen im stupiden Spam-Hagel mancher Schreiberlinge unterzugehen, habe ich auf meiner Profilseite einen kurzen Text hineingestellt, in welchem ich unter anderem darum bitte, nicht von ONS-suchenden Typen oder nicht meinem Alter gemäßen Männern angeschrieben zu werden. Ein Punkt lautet auch, dass ich hier niemanden suchen würde, der mich nur mit einem einzelnen Wort oder Satz wie "Hallo", "Hi", "Wie geht's" oder "Dein Pic ist toll" anschreibt. Bisher hat das, bis auf geringe Ausnahmen, eigentlich recht gut geklappt. Pro Tag war dann da vielleicht mal einer, der sich nicht daran gehalten hat, so dass eigentlich bei einem täglichen, kurzen Einloggen (je länger man dort online ist, desto mehr Nachrichten kommen an, deswegen versuche ich, meine Onlinezeit möglichst kurz zu halten) und Nach-dem-Rechten-Schauen zwischen vier und fünf Nachrichten im Posteingang hatte, zu 70% von Leuten, mit denen ich bereits ein paar Mails ausgetauscht habe.
Aber heute... ich weiß nicht, was da plötzlich los ist. Ich logge mich ein und sehe: 10 neue Nachrichten für mich. Wo kommen die denn plötzlich alle her, normalerweise wirkt mein Profiltext doch dermaßen abschreckend, dass sich das mit den Nachrichten in Grenzen hält. Na ja, ein Blick auf die Anschreiben verrät mir allerdings: die haben den Text wohl gar nicht gelesen. Super, da haben die die Chance des guten erstes Eindrucks gleich mal wieder total verschenkt, aber mir soll's egal sein, mein Sperrliste freut sich stets über neue Mitglieder. Momentane Anzahl der Männer, die ich gesperrt habe: 29. Tendenz: steigend.

Doch werfen wir spaßeshalber mal einen kleinen Blick auf die Spam-Ausbeute von gestern Abend bis heute Mittag:
F., 31: Hallo, schönen Frau
In meinem Profiltext steht übrigens auch, dass ich Wert auf Interpunktion und Rechtschreibung lege. Na ja.
M., 35 (ohne Foto): wie, du magst alleine fernseh gucken?
Es gibt dort eine Funktion, in der man auswählen kann, worauf man gerade Lust hat. Ich hatte gestern Abend Bock auf "allein fernsehen". Übrigens habe ich in meinem Profil auch angegeben, dass ich nicht von Leuten ohne Foto im Profil angeschrieben werden möchte. Ja... Außerdem, was sollte man auf so etwas antworten? "Ja, tu ich."?
D., 35: hi,noch wach? Neeein.
S., 44: Deine Augen... Hmmm?
P., 37: gruß an ne schöne! Aaaalles klar.
Außerdem sind noch eine Zwei-Satz- und eine Drei-Satz-Nachricht dabei, ebenso wie eine schon recht nette Mitteilung, bei der mir der dazugehörige Typ allerdings nicht zusagt. Doch zum Glück sind zwei der Nachrichten von Männern, mit denen ich schon eine zeitlang schreibe: mit dem einen über Computerkram, mit dem anderen werde ich mich nächste Woche treffen und wir besprechen gerade noch die Einzelheiten.

Der Hammer kam aber erst etwas später, ich dachte, ich les nicht richtig:
J., 41: [...] ... empfinde mich nicht zu alt für dich, denn ich denke du brauchst eher einen reiferen mann....ist das nicht so?
Was soll man da noch zu sagen?

Ja, so geht es zu, an einem mehr oder weniger normalen Tag innerhalb einer solchen Singlebörse. Wer nun mehr abgeneigt als angetan ist, dem kann ich verraten: zu Recht!

Dienstag, April 14, 2009

108) Zitat VIII

"Thomas Mann ist sicherlich kein Döskopp."

Prof. Dr. M. Wünsch

Donnerstag, April 09, 2009

107) Song XVIII



Barenaked Ladies - One Week

Sonntag, April 05, 2009

106) Song XVII



Elton John - Crocodile Rock

Donnerstag, April 02, 2009

105) Fragwürdiger Spaß mit Singlebörsen III

Stern TV, 18.02.2009
"Es ist falsch zu vertrauen, zumindest, wenn es um Internetbekanntschaften geht", weiß Felicitas Heyne. Die Psychologin beschäftigt sich seit Jahren mit der Partnersuche im Internet. Sie hat herausgefunden, dass gerade Männer im Cyberspace nicht gerne mit offenen Karten spielen. [...]
Frage an eine Frau über 40, die einen Stern-TV-Singlebörsen-Tester zum ersten Treffen in ihre Wohnung eingeladen hat: "Was wäre denn passiert, wenn dieser Mann zudringlich geworden wäre?" Ihre Antwort: "Dann... hätte ich ein Problem gehabt."
Für die Psychologin Felizitas Heyne beginnt dieses sorglose Verhalten oft schon mit dem ersten Kontakt beim Internetflirten, denn das Kennenlernen in der virtuellen Welt folgt ganz anderen Mustern als in der realen - und gerade Frauen ist dieser Unterschied gar nicht bewusst. Das kann gefährlich werden.
Felizitas Heyne: "Die Geschwindigkeit, mit der sich diese Internetbeziehungen oft entwickeln, ist überhaupt nicht mit dem vergleichbar, was im normalen Leben stattfindet. Da sind viele Mechanismen ausgehebelt des Kennenlernens, die man sonst so von Angesicht zu Angesicht hat. Die sehen dann von einem bestimmten Punkt nicht mehr das, was der andere tatsächlich ist bzw. das, was sie von ihm wirklich wissen, sondern sie fühlen nur noch das, was sie gerne sehen und hören möchten. Und dann sind sie auch oft schnell bereit, aufs Ganze zu gehen."

Ja..., da bekommt man doch richtig Lust, sich bei so einer Singlebörse anzumelden, oder etwa nicht?^^ Ich muss allerdings dazu sagen, dass sämtliche von Stern TV getesteten Frauen extreeeem dämlich waren. Wer nach einer halben Stunde Chat bereits seine Handynummer raus gibt oder zu dem Kerl nach Hause in die Wohnung fährt... na ja. Womit ich nicht bestreiten möchte, dass es tatsächlich Frauen gibt, die das machen, aber ich persönlich könnte gar nicht sooo verzweifelt sein. Single sein ist schließlich nicht das schlimmste der Welt. Ganz und gar nicht. Ach, hatte ich erwähnt, dass ich mich am Wochenende mit einem aus dem Internet treffe?
Aller guten Dinge sind schließlich drei.